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Aktuelle Ausstellung
29. Juni 2024

"The Bridge" Performance Night

Discoteca Flaming Star

Tatiana Echeverri Fernandez

Antonio Monroy

Karol Tyminski

Marjan Vayghan

The exhibition „Can you imagine living in a place that was once an island?“ is the starting point of a series running over a period of three years beginning in Berlin in 2024, traveling to Mexico City in 2025 and concluding in Los Angeles in 2026 in collaboration with the festival B-LA-M. <-

The first installment is initiated by the two Berlin based project spaces „Die Möglichkeit einer Insel“ and „Scharaun“. The series has its kick-off event on Saturday, 29th of June with the Performance Night „The Bridge“, located in near vicinity of the space of „Die Möglichkeit einer Insel“ on the pedestrian only Inselbrücke. The performances of the invited artists from Berlin, Los Angeles und Mexico City will use the runway of the bridge in public space as a platform to experiment with different formats of confrontations and display between the body of the performer and the architectural surrounding.

„THE BRIDGE“ Performance Lineup

Location: Inselbrücke at Fischerinsel
Date: Saturday, 29th of June 2024

Discoteca Flaming Star (Berlin)
In My Heart
7 - 10pm

Marjan Vayghan (LA)
7 - 10 pm

Antonio Monroy (Mexico City)
Deporte National Video 3min
7 - 10 pm

Tatiana Echeverri Fernandez (Berlin)
1 Compensation 2 Termination 3 Delivery
performed by Aaron Lang (Berlin) 20min
7:30 pm
8:30 pm
9:30 pm

Karol Tyminski (Berlin) 30min
8 pm
10 pm

Coming soon

„Can you imagine living in a place that was once an island?“

The main exhibition which will open five days later on Thursday, July 4th at „Die Möglichkeit einer Insel“ takes its title from a video by Mexico City collective „Bienal Tlatelolca“. The selected artists from Mexico City will be represented exclusively with video works documenting the historical layers of Mexico City and beyond. The UOOORS collective from Los Angeles will be presenting nine artistic positions showing their different photographic approach in a special installation format. The images are challenging similar questions from the point of view of the urban sprawl, architectural transitions and the density of living in Los Angeles.

with Bienal Tlatelolca (MEX Artists): Daniel Noreña and Arturo Hernández Alcázar, Morelos León Celis, Balam Bartolomé, Antonio Monroy. UOOORS Collective (LA Artists): Ellen Friedlander, Fatemeh Burns, Juri Knoll, Mei Xian Qiu, Poul Lange, Aline Mare, Neal Taylor, Michael Miller, Marjan Vayghan

Curated by Jaro Straub (Scharaun) and Stephanie Kloss (Die Möglichkeit einer Insel)

Opening reception
Thu 4 Jul, 6-9 pm

Die Möglichkeit einer Insel
Inselstrasse 7
10179 Berlin


Exhibition
4 Jul - 18 Jul, 2024

Gallery hours
Fri - Sun, 2 - 6 pm

Scharaun ist ein interdisziplinärer Projektraum für Kunst und Architektur. Der Ausstellungsraum befindet sich im 3. Stock der von Hans Scharoun entworfenen und 1930 fertiggestellten Wohnanlage am Jungfernheideweg 4 in Berlin-Siemensstadt. Scharoun hat mit seiner Frau Aenne selbst 30 Jahre in dem Haus gelebt und gearbeitet.

Mehr
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01 Küche

Zwar ist von der Küche im Urzustand keine Fotografie erhalten, doch aufgrund der sparsamen Dimensionierung ist zu vermuten, dass Scharoun hier eine Frankfurter Küche verbauen ließ. Auch in späteren Architekturen griff Scharoun gerne auf das kompakte Einbaumodell zurück. Dem original Grundriss ist zu entnehmen, dass es ursprünglich auch eine Durchreiche bzw. einen Durchgang zum Essbereich gegeben hat.
02 Wohnraum

Der konsequent nach Ost-West ausgerichtete Wohnraum wird vom Blumenfenster wie vom Balkon durchlichtet. Das „durchgesteckte Zimmer“ löste den Klassischen Berliner-Altbau mit seiner Flur-Versorgung ab, und teilt sich ursprünglich in Ess- und Wohnbereich auf. Dabei liegt der der Essbereich unmittelbar vor dem Blumenfenster.
03 Bad

Dem originalen Grundriss ist zu entnehmen, dass Scharoun das Bad samt Badewanne geplant hat. Was heute normal erscheint, war 1930 jedoch ein seltener Luxus, der erst durch die lokale Blockheizkraftwerk-Versorgung des Hauses möglich gemacht wurde. Durch die zentrale Wärmeversorgung erübrigte sich somit auch der bisher gängige Holz/Kohleofen.
04 Kinderzimmer / Archivraum

Der im Original-Grundriss als „Kammer“ bezeichnete Raum, wird in den meisten Fällen als Kinderzimmer genutzt worden sein. Nach heutigen Maßstäben sind 12 qm für ein Kinderzimmer zwar eher knapp bemessen, doch in Verbindung mit dem großzügigen Wohnbereich, erschließt sich das Nutzungskonzept so adäquat.
05 Schlafzimmer

Das großzügige Schlafzimmer verfügt über einen Direktzugang zur Loggia. Die Fensterfront gibt dabei unmittelbaren Aufblick auf den Jungfernheideweg und auf die von Landschaftsarchitekten Leberecht Migge angelegte Grünanlage vor dem Gebäude.
06 Blumenfenster

Das großzügige Blumenfenster verbindet die begrünte Innenhofanlage mit dem Innenbereich der Wohnung. Scharouns Anwendung des Blumenfensters basierten nicht nur auf einer ästhetischen Überlegung, sondern stellten für die Wohnung ebenso energetische wie aber auch eine raumklimatische Qualität dar.
07 Loggia / Balkon

Die eingefasste Loggia ist sowohl vom Wohn- wie vom Schlafzimmer zugänglich und ergibt somit eine Erweiterung des Wohnbereiches.
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